Das Leben in den provisorischen Lagern für ?Displaced Persons? normalisierte sich mit der Zeit ? man feierte Hochzeiten und Geburten.
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Das Leben in den provisorischen Lagern für ?Displaced Persons? normalisierte sich mit der Zeit ? man feierte Hochzeiten und Geburten.

Immer mehr Menschen verließen heimlich die Lager und flohen nach Israel oder Nordamerika.

Das Schicksal der Holocaust-Überlebenden hing von internationalen Entscheidungen ab, die auf sich warten ließen.
Übersicht
Nach Jahren eines einigermaßen stabilen Lebens in den Lagern für „Displaced Persons“ (DPs) blieb das Schicksal der jüdischen Holocaust-Überlebenden abhängig von internationalen Entscheidungen, die auf sich warten ließen. Die Hoffnung schwand, die Blicke richteten sich nach Palästina - und die Zahl heimlicher Abreisen stieg. 1948 öffneten sich schließlich die Tore zur Freiheit.
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Mit der Zeit normalisierte sich für die jüdischen Holocaust-Überlebenden das Leben in den sogenannten Displaced Persons-Lagern. Es herrschte ein reges kulturelles Treiben - man feierte Hochzeiten und Geburten. Doch das Schicksal der Bewohnerinnen und Bewohner hing weiterhin von internationalen Entscheidungen ab, die auf sich warten ließen. Die Ergebnisse der anglo-amerikanischen Kommission und die britischen Einwanderungsbeschränkungen nährten die Frustration. Hinzu kamen Spannungen mit der lokalen Bevölkerung.
Die Lagerbewohner wollten nur noch eines: das Land ihrer Peiniger endlich verlassen. Die Blicke richteten sich nach Palästina, das als einziger Ausweg erschien. Zionistische Organisationen gewannen an Einfluss - ihre Vertreter organisierten ideologische Schulungen, Hebräischkurse und Trainings zur Vorbereitung auf die Ausreise.
Die ersten Menschen verließen die Lager heimlich. Tausende Männer und Frauen durchquerten Europa auf den Routen der Bricha, um in Italien ein Schiff Richtung Palästina zu besteigen. Die vereitelte Überfahrt der „Exodus 1947“ wurde zum weltweiten Symbol enttäuschter Hoffnung. Die Vereinten Nationen kritisierten den Umgang mit den Überlebenden. Die Abstimmung über den UN-Teilungsplan und schließlich die Gründung des Staates Israel im Mai 1948 sorgten für Aufbruchsstimmung in den DP-Lagern.
In der Dokumentation schildern Zeitzeugen ihre Abreise nach Israel oder Nordamerika und den entscheidenden Moment, in dem die lange entbehrte Freiheit endlich in greifbare Nähe rückte.
Hinweis
Online verfügbar von 20/01/2026 bis 26/02/2026
Personen
| Regie: | Antoine Dauer, Michèle Dominici |
1 weiterer Sendetermin
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