Abenteuer Wildnis

Die Karibik - Die Reise der Krokodile (Deutschland, 2017)

bis 12:35
Natur und Umwelt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260209115000
VPS 11:50

Kubakrokodile leben seit etwa 300.000 Jahren hier in den Süßwassersümpfen auf Kuba.


Bildauswahl:


Bild 1

Kubakrokodile leben seit etwa 300.000 Jahren hier in den Süßwassersümpfen auf Kuba.


Bild 2

Ein Spitzkrokodil, das von der Meeresströmung auf die Zapata-Halbinsel in Kuba gespült wurde.


Bild 3

Im seichten Wasser können Kubakrokodile ihren muskulösen Schwanz nicht für die Jagd einsetzen - die ganze Kraft muss aus den Hinterbeinen kommen.


Bild 4

Das Jagen muss den kleinen Kubakrokodilen niemand beibringen, bereits nach wenigen Tagen sind sie erfolgreich.


Bild 5

Der Schwarze Kaiman ist das größte Reptil Südamerikas und kommt nur zum Sonnenbaden aus dem Wasser.


Bild 6

Beim Smaragdkolibri ist das glitzernde Gefieder den Männchen vorbehalten.


Bild 7

Baumratten sind geschickte Kletterer und verbringen die meiste Zeit in sicherer Höhe, wo sie Baumrinde, Blätter und Früchte fressen.


Bild 8

Die Traumstrände der Karibik wecken Sehnsüchte, sind aber auch wegen ihrer Riffe und Sandbänke gefürchtet.


Bild 9

Nur mit Infrarot-Technik lässt sich der seltene Schlitzrüssler in seiner natürlichen Umgebung beobachten.


Bild 10

Der Lago Enriquillo wurde vor etwa 5.000 Jahren vom Meer abgeschnitten und ist heute ein Salzsee.


Bild 11

Als größte einheimische Pflanzenfresser sind die urzeitlich wirkenden Nashornleguane wichtig für die Verbreitung von Pflanzensamen.


Bild 12

Ein Spitzkrokodil, das von der Meeresströmung auf die Zapata-Halbinsel in Kuba gespült wurde.


Bild 13

Das Jagen muss den kleinen Kubakrokodilen niemand beibringen, bereits nach wenigen Tagen sind sie erfolgreich.

Übersicht

Auf Kuba leben zwei grundverschiedene Krokodile: das Spitzkrokodil an den Küsten und das Kubakrokodil im Süßwasser im Landesinneren. Hier beginnt die Reise dieses Films, in dem die unbekannte Seite der tropischen Paradiese Kuba und Hispaniola vorgestellt werden.

Themen

    Details

    Die Krokodile auf Kuba sind eng miteinander verwandt und doch ganz unterschiedlich. Während das Spitzkrokodil nach wie vor ein Wasserraubtier ist, jagt das Kubakrokodil oft an Land. Besonders kräftige Beine machen es auf trockenem Boden beweglicher als jedes andere Krokodil. Das Kubakrokodil frisst lieber für sich alleine - anders, als man es von den Krokodilen erwartet und am Festland beobachten kann. Im Film wird erzählt, wie Kuba nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu seinen beiden Krokodilarten gekommen ist. Wie das Spitzkrokodil vom Kontinent ausgehend die großen Antillen eroberte, sein Rückweg versperrt war und so eine Entwicklung begann, die letztendlich über hunderttausende von Jahren zum Kubakrokodil führte. Die seltenen, teilweise noch nie zuvor gefilmten, endemischen Tiere der Inseln Kuba und Hispaniola werden in Nebengeschichten rund um das Leben der Krokodile vorgestellt. Hutia, Nashornleguan oder der Schlitzrüssler, ein Säugetier mit Giftzähnen, leben schon bis zu 35 Millionen Jahren isoliert auf den Inseln. Eigentlich galt der Schlitzrüssler stellenweise schon als ausgestorben. Kaum jemand bekommt ihn je zu Gesicht. Er ist nur nachts auf der Jagd nach Insekten, die er mit einem Nervengift lähmt. Alle Geschichten mit und rund um die Krokodile zeigen, wie die Isolation auf Inseln über lange Zeiträume hinweg Arten formt, aber auch Arten erhält, die anderswo längst verschwunden sind. Auf Hispaniola kann man die Entstehung einer neuen Art gerade hautnah miterleben: Hier wurde eine Gruppe von Spitzkrokodilen vor 5.000 Jahren in einem Salzsee ohne Verbindung zu ihren Artgenossen eingeschlossen. So führt die Reise der Krokodile auf den Meeresströmungen hin zu einer Reise durch die Zeit.

    Hinweis

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