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An Australiens Nordostküste sind Salzwasserkrokodile die unangefochtenen Herrscher. Doch die „Salties“, wie sie hier genannt werden, sind mehr als nur eine Bedrohung für die Küstenbewohner. Als Spitzenprädatoren spielen sie eine zentrale Rolle im Ökosystem. Wissenschaftler untersuchen ihr Verhalten, um Wege zu finden, wie Mensch und Krokodil langfristig zusammenleben können.
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Im Nordosten Australiens, entlang der Küsten von Queensland, regieren Salzwasserkrokodile unangefochten über ein riesiges Gebiet - von den Mangrovensümpfen bis zu den Lagunen des Great Barrier Reefs. Die bis zu sieben Meter langen Reptilien sind Überlebende aus der Zeit der Dinosaurier und perfekt an ein Leben zwischen Süß- und Salzwasser, Land und Meer angepasst. Doch sie sind mehr als nur ein Relikt der Urzeit: Als Spitzenprädatoren prägen sie das Ökosystem und halten es im Gleichgewicht.
Wo Krokodile und Menschen aufeinandertreffen, birgt dies jedoch Konfliktpotenzial. Australische Forscher untersuchen daher das Verhalten der Tiere, ihre Jagdstrategien und Wanderrouten entlang der Küste sowie die Herausforderungen eines geteilten Lebensraums. Mit Drohnen und Unterwasserkameras beobachten sie die Grenzgebiete, in denen sich die Reviere von Mensch und Krokodil überschneiden. Die Frage ist: Wie lässt sich ein friedliches Miteinander langfristig sichern?
Die Dokumentation zeigt spektakuläre Aufnahmen und bisher kaum dokumentierte Verhaltensweisen der „Salties“, wie die Salzwasserkrokodile in Australien genannt werden. Dabei wird ihre ökologische Bedeutung deutlich: Als Hüter der Mündungsgebiete tragen sie entscheidend zum Erhalt des fragilen Ökosystems bei. Doch steigende Meeresspiegel, Tourismus und der Verlust von Feuchtgebieten bedrohen ihren Lebensraum - und damit auch die Zukunft der gesamten Region.
Hinweis
Synchronfassung
Personen
| Regie: | John Jackson, Thierry Piantanida |
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