Übersicht
Andreas Maercker ist einer der renommiertesten Traumaforscher der Welt - und hat als politischer Häftling selbst Traumatisches erlebt. Wie lassen sich traumatische Erlebnisse bewältigen, persönlich und als Gesellschaft?
Themen
Details
Andreas Maercker weiss, wovon er spricht: Als Professor an der Universität Zürich hat der Psychologe und Arzt während vieler Jahre erforscht, wie Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten und unter welchen Umständen sie Folgeerkrankungen ausbilden. Seine viel beachteten Studien - unter anderem mit Kriegsopfern, politischen Gefangenen und ehemaligen Verdingkindern - zeigten, dass die Anerkennung des Geschehenen für eine erfolgreiche Bewältigung zentral ist.
Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt der renommierte Wissenschaftler, was die Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS jetzt brauchen und weshalb Gesten wie der nationale Gedenktag ebenso wichtig sind wie die Klärung der Schuldfrage. Und er erzählt von seiner persönlichen traumatischen Geschichte, wie er als junger Mann von der Stasi in einem Gefängnis in der DDR festgehalten wurde.
Hinweis
Personen
| Moderator: | Barbara Bleisch |
| Gäste: | Andreas Maercker; |
Top-Spielfilm am 15.01.
Spielfilm
Nichts wird gut, was mit einer Lüge beginnt. Keine Liebe und kein Land. „Wahrheit ist das, was uns nützt“, sagt der Funktionär Silberstein zu Antonia Berger, als sie 1952 in die DDR kommt. Hinter Antonia liegen bittere Jahre in der Sowjetunion, zu Unrecht verurteilt. Aber das darf niemand wissen. Nichts soll den Aufbau einer neuen besseren Welt stören.1952 in der DDR: Die zu Unrecht...
Und der Zukunft zugewandt