Die älteste Stadt der Menschheit - Çatalhöyük in der heutigen Türkei entstand vor rund 9.500 Jahren.
Bildauswahl:

Die älteste Stadt der Menschheit - Çatalhöyük in der heutigen Türkei entstand vor rund 9.500 Jahren.

Wandmalerei aus der neolithischen Großsiedlung Çatalhöyük im Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara.

Eine Wohnung wie ein Museum: Historikerin Janina Ramirez im Studierzimmer des umstrittenen Prähistorikers James Mellaart.

Geheimnisvolle Kelim-Kunst: Was haben die Muster der türkischen Teppiche mit der Theorie der Muttergöttin zu tun?

Göttin auf dem Leopardenthron - Beweist die Figurine aus Çatalhöyük den Kult einer Muttergottheit?
Themen
Details
In den 1960er-Jahren gelingen dem britischen Archäologen James Mellaart in der Zentraltürkei spektakuläre Funde. Er stellt damit die Vorstellungen vom Beginn der Zivilisation auf den Kopf. In der weitläufigen Ebene von Konya legt er eine uralte Großsiedlung frei, darunter Überreste von Häusern mit Wandmalereien und gut erhaltenem Inventar. Sensationell ist das Alter der Funde. Die 9500 Jahre alte „Megasite“ stammt aus der Jungsteinzeit. Die These von der einen Wiege der menschlichen Zivilisation ist damit widerlegt. Und seine Grabungserfolge machen James Mellaart zum bekanntesten Archäologen der 1950er- und 1960er-Jahre. Doch so schnell sein Stern aufgestiegen ist, versinkt er auch wieder: Der Forscher hat sich dazu hinreißen lassen, seine Thesen zur Prähistorie mit gefälschten Artefakten zu untermauern. Historikerin Janina Ramirez wandert auf James Mellaarts Spuren und geht dabei der Frage nach, was es mit seiner Theorie vom Kult der Muttergöttin auf sich hat. Spektakuläre archäologische Funde haben die Menschen schon immer bewegt. Doch oft sind sie nicht, was sie scheinen. Historikerin Janina Ramirez wandert auf den Spuren alter Zivilisationen.
Hinweis