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Am Aschermittwoch ist alles vorbei - von wegen, das glauben nur Fasnachtsunkundige. Im schwäbisch-alemannischen Raum schlagen die Wogen noch einmal richtig hoch. Der Basler „Morgenstreich“ ist am bekanntesten, doch auch zur „Wiler Burefasnet“ werden tausende Hästräger:innen und noch mehr Zuschauer:innen erwartet. Dazu kommen die Feuerbräuche, das Fasnachtsverbrennen: die Funken in Oberschwaben, im Montafon das Scheibenschlagen, die Sprüche im Schwarzwald, der Fackelzug vom Dreifaltigkeitsberg und der Umgang mit den Kienbesen in Liesthal bei Basel - wohl der urtümlichste und eindrucksvollste Feuerbrauch zwischen Alpen und Nordsee. Was hat es mit diesen Bräuchen auf sich, wie sind sie entstanden, was ist der volkskundlich-religiöse Hintergrund? Diesmal geht es um „Alte Fasnacht“ und „Fasnachtsverbrennen“.
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