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Eine Sucht kann nicht nur das Leben vieler Betroffener zerstören - sie zieht oft auch ihr Umfeld in den Abgrund. Eltern, Partner, Kinder, Freunde: Sie alle können in eine Abwärtsspirale aus Angst, Schuld und Überforderung geraten. Auf einen Suchterkrankten kommen in Deutschland im Schnitt mindestens fünf Angehörige - das sind viele Millionen Menschen. Angehörige können selbst psychisch oder sogar an einer Sucht erkranken. Wie kann den Angehörigen rechtzeitig geholfen werden?
Dr. med. Esser trifft Betroffene. Vor zwei Jahren starb Alinas schwer alkoholabhängige Mutter. Heute leitet sie ehrenamtlich eine Selbsthilfegruppe speziell für Angehörige beim Blauen Kreuz. Der gelernte Bankkaufmann Thomas landete wegen seiner Spielsucht im Gefängnis.
Wenig Selbsthilfegruppen, begrenzte Hilfsangebote: Doch Dr. med. Esser zeigt, was man trotzdem tun kann. Er stellt eine Schwarzwald-Klinik mit einem deutschlandweit einzigartigem Konzept vor, das die Familie in den Mittelpunkt der Suchtrehabilitation rückt.
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