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„Zweite Stunde Null“ zeigt, wie sich die Lufthansa ab 1955 zurück in den Markt kämpft. Nach einem bescheidenen Start bringen die 1960er Jahre erste Gewinne ein. Als Staatsbetrieb diente die Lufthansa oft politischen Interessen, was langfristig zu finanziellen Problemen führte. Trotz Krisen entwickelte sich die Lufthansa zu einem der wichtigsten Luftfahrtkonzerne der Welt.
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Die „Zweite Stunde Null“ der zweiteiligen Dokumentation „Die zwei Leben der Lufthansa“ setzt 1955 ein - mit dem Neustart nach ihrem Verbot durch die Alliierten zum Kriegsende 1945. Aus bescheidenen Anfängen und mit kargen Mitteln ausgestattet, nimmt die Lufthansa den Linienbetrieb wieder auf. Ab 1960 bringen die ersten Jets des Typs Boeing 707 Auftrieb und verwandeln das schwächelnde Unternehmen in eine aufstrebende Airline. Doch jedes Jahrzehnt bringt nicht nur Erfolge, sondern auch existenzielle Krisen: Die Entführung der „Landshut“ 1977 durch Terroristen wird zu einer Bewährungsprobe, ebenso 2015 der Selbstmord-Flug eines Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings, der 149 Menschen in den Tod schickt. Ab 2020 bedroht die Corona-Krise die gesamte Luftfahrt.
Der Film lässt Menschen zu Wort kommen, die den Wandel immer aus nächster Nähe erlebt haben: Die jüngste Pilotin kommt ebenso zu Wort wie der studierte Ingenieur Carsten Spohr, der seit 2014 das Unternehmen steuert. Neben den Erfolgen und Innovationen beleuchtet die Dokumentation auch die Herausforderungen des Geschäfts. Airlines aus dem Nahen Osten und der Türkei machen auf der Langstrecke Konkurrenz, in Europa sind es die Billigflieger, die mit harten Bandagen die traditionellen Airlines wie die Lufthansa herausfordern. Originalaufnahmen aus dem Jetset-Zeitalter und persönliche Schilderungen von Fluggästen und Ingenieuren erlauben einen Blick in die Geschichte des Umsatz-Marktführers. Gezeigt wird, wie Wandel und Wachstum, Rückschläge und Erfolge, Verantwortung und Neubeginn die Geschichte der Lufthansa bis heute prägen.
Hinweis
Online verfügbar von 19/03/2026 bis 17/06/2026
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