Themen
Hinweis
Es war der Moment, der Sportgeschichte schrieb: Am 27. Februar 1988, um 17.27 Uhr Ortszeit, erringt Katarina Witt in Calgary zum zweiten Mal Olympiagold. Die atemberaubende Kür der 22-jährigen Deutschen beschert dem amerikanischen Sender ABC eine Rekordquote von 42 Prozent - ein Wert, der bis heute unerreicht bleibt. Aus der bis dahin bereits erfolgreichsten Eiskunstläuferin wird über Nacht ein globaler Superstar.
Knapp vier Jahrzehnte später erzählt die fünfteilige Doku-Serie „Being Katarina Witt“ erstmals die vollständige Geschichte dieser außergewöhnlichen Karriere. Die aufwendig produzierte Dokumentation zeichnet den durch zahlreiche Umbrüche, Höhen und Tiefen gepflasterten Weg eines siebenjährigen Mädchens von der kleinen Eissporthalle im sächsischen Karl-Marx-Stadt in die größten Arenen der Welt nach.
„Jeder Mensch will irgendwo hingehören. Nicht immer polarisieren. Man will geschätzt werden für das, was man geleistet hat“, sagt Witt, die am 3. Dezember 60 Jahre alt wurde.
Die fünfteilige Serie gewährt dabei intime Einblicke in die Licht- und Schattenseiten des Erfolgs. Neben zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern aus Sport, Entertainment und Politik spricht auch Katarina Witt selbst ausführlich über die prägenden Momente ihres Lebens.
Personen
| von: | Jana Rautenberg, Boris Poscharsky |