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Ursula Herrmann verschwindet 1981 am Ammersee, ihre Leiche wird in einer Kiste im Wald entdeckt. Die Polizei nimmt 2008 den mutmaßlichen Täter fest. Doch ihr Tod bleibt ein Rätsel. Nach über 40 Jahren sorgt das Verbrechen für Spekulationen, ob der Richtige verurteilt wurde. Das Urteil gegen Werner Mazurek beruht ausschließlich auf Indizien. Tonexperten, Sprachprofiler und investigative Journalisten analysieren neueste Hinweise. Der Fall Ursula Herrmann ist eines der aufsehenerregendsten Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte. Nach dem spurlosen Verschwinden der Zehnjährigen im Jahr 1981 überschlagen sich die Ereignisse: Die groß angelegte Suche nach dem Mädchen bleibt zunächst ergebnislos. Die Eltern erhalten rätselhafte Erpresserbriefe mit einer Lösegeldforderung von zwei Millionen Mark. Nach 19 Tagen wird sie gefunden - erstickt in einer Kiste, vergraben im Wald. Der vermeintliche Täter scheint daraufhin schnell gefunden: der ehemalige Fernsehtechniker Werner Mazurek. Bis zur Anklage des Verdächtigen vergehen knapp 30 Jahre. Er wird 2010 zu lebenslanger Haft verurteilt. Wenige stichhaltige Indizien lassen jedoch Zweifel an seinem Schuldspruch aufkommen. Die Dokumentation rekonstruiert den Fall und geht der Frage nach: Was ist damals wirklich passiert? Ist es möglich, dass der tatsächliche Täter bis heute nicht gefasst wurde? Warum wurden bestimmte Hinweise nicht verfolgt?
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