Unter Dinos - Geheimnisse der Urzeit

Die Insel der Giganten (Deutschland, 2025)

bis 03:30
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260321024500
VPS 02:45

Um die einmaligen Funde beim Transport zu schützen, ummantelt das Forschungsteam, Elisabete Malafaia (l.), Francisco Ortega (M.) und Pedro Mocho (r.), die Knochen mit Gips.


Bildauswahl:


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Um die einmaligen Funde beim Transport zu schützen, ummantelt das Forschungsteam, Elisabete Malafaia (l.), Francisco Ortega (M.) und Pedro Mocho (r.), die Knochen mit Gips.


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Auch bei Lusotitanen musste vermutlich um die Gunst der Weibchen geworben werden, vor allem dann, wenn es weitere Interessenten gab. Jenseits der Paarungszeit lebten Lusotitane wohl als Einzelgänger.


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Verletzungen, die den Lusotitan in seiner Bewegung einschränkten oder gar zum Hinlegen zwangen, bedeuteten für die ansonsten überlegenen Tiere ein großes Risiko. Wie allein lebende Wölfe heute, könnten Torvosaurier einfach auf den Tod des Giganten gewartet haben, um ihn zu fressen.


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Um die einmaligen Funde beim Transport zu schützen, ummantelt das Forschungsteam die Knochen mit Gips.


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Paläontologin Dr. Elisabete Malafaia ist fasziniert von den Funden an der Ausgrabungsstätte nahe des heutigen Pombals - besonders, weil hier zwei eng umschlungene Lusotitanen gefunden wurden.


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Logo: "Terra X"


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Wie viele moderne Vogelarten könnten Lusotitanen ein komplexes Balzverhalten entwickelt haben.


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Selbst die tonnenschweren Torvosaurier wirken im Vergleich zu einem ausgewachsenen Lusotitan eher schmächtig. Bei voller Gesundheit zählten Lusotitanen daher nicht zum Speiseplan der Räuber.


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Nach erfolgreichem Werben wurde die Partnerschaft der Lusotitanen besiegelt.


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Verletzt und temporär unfähig zu gehen hat Old Grande wenig Zeit zu heilen, wenn er nicht von seiner eigenen Masse erdrückt werden will.


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Auch bei Lusotitanen verlangte die Balz vermutlich Ausdauer, wenn man einen potentiellen Partner ins Visier genommen hatte. Und das Timing musste stimmen: Vor Beginn der Regenzeit war nicht ausreichend Nahrung für den Nachwuchs vorhanden und das Weibchen ging nicht auf Old Grandes Werben ein.


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Ausgewachsene Lusotitanen konnten wohl bis zu fünf Kilometer pro Stunde zurücklegen. Wenn Artgenossen zu weit entfernt waren, nutzten sie möglicherweise wie moderne Elefanten Aufstampfen mit den Beinen als Klopfzeichen.


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Diese Folge erzählt die Geschichte eines alten Lusotitan-Männchens, das sich vor 150 Millionen Jahren aufmacht, eine Partnerin zu finden, und bereit ist, dafür alles zu riskieren. Die Forschenden taufen ihn "Old Grande".

Themen

    Details

    Der gigantische Lusotitan Old Grande stellt sich einem jungen Rivalen im Kampf um die Gunst einer Partnerin entgegen - mit dramatischen Folgen. Im Herzen Portugals legt ein Paläontologenteam um Francisco Ortega das bislang vollständigste Skelett eines Lusotitans frei. Vor 150 Millionen Jahren herrschte der Riese, wegen seines Alters Old Grande genannt, über die Region - damals noch eine Insel. Die Knochen des großen Pflanzenfressers erzählen die Geschichte eines alten, aber ehrgeizigen Bullen, der sich aufmacht, eine Partnerin zu finden, und bereit ist, dafür alles zu riskieren. Francisco Ortega kann an fossilen Fußspuren ablesen, wie sich Old Grande nach dem Kampf mit einem verletzten Bein fortbewegt. Doch der Titan gibt nicht so leicht auf, auch wenn der Heilungsprozess dauert und die Paarungszeit knapp ist. Denn in seinem geschwächten Zustand ist Old Grande verwundbar. Wird er überleben, seine Rivalen hinter sich lassen und sein Erbe sichern?

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    von:Owen Gower


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