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Der Dokumentarfilm taucht in die Welten von sechs gehörlosen Protagonist:innen ein und zeigt ihre individuellen Perspektiven, mit der Taubheit umzugehen. Der Regisseurin Nathalie Lamb ist ein bildgewaltiger Film gelungen, der die Zuschauenden auf poetische und einfühlsame Weise in die komplexe Welt der Gehörlosen führt und dabei bewusst beide Welten anspricht.
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Das Cochlea-Implantat kann, wenn es frühzeitig implantiert wird, ein Hören ermöglichen und damit den Weg in die Lautsprache. Der Dokumentarfilm porträtiert unterschiedliche Familien- und Lebenskonstellationen von Hörenden und Gehörlosen. Pina bringt ihren hörenden Eltern nach dem Kindergarten die Gebärdensprache bei. Denn wie sollen ihre Eltern mit ihr kommunizieren, wenn Pina sie nicht hören kann? Die gehörlose Tamia will Tänzerin werden, wie ihre hörende große Schwester. Für Romeo, einen junger Martial-Arts-Künstler, ist die Gebärdenpoesie Teil seiner künstlerischen Ausdrucksform. Anton trägt das Cochlea-Implantat , seit er 18 ist, und studiert heute Medizin. Auch Kalle nimmt mit seinem Implantat wieder am Leben teil, nachdem er sein Gehör über Jahre verloren hatte. Zrinka hat als Erwachsene ihr CI wieder explantieren lassen. Sie entschied sich für die Gebärdensprache, über die sie sich genauso entfalten kann und engagiert sich heute für die Bedürfnisse von Gehörlosen.
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