Beenie Man - Summerjam Festival 2025

bis 02:20
Konzert
  • Stereo
  • HDTV
  • 20260316011000
VPS 00:00

Themen

    Details

    Der selbsternannte „King of the Dancehall“ gehört zu den erfolgreichsten Dancehall-Deejays weltweit. Er im Laufe seiner Karriere mit Stars wie Janet Jackson und Wyclef Jean gearbeitet. Beenie Man ist auch umstritten, vor allem wegen extrem homophober Texte und Aussagen. 1973 in Kingston geboren und aufgewachsen, kommt Moses Anthony Davis alias Beenie Man früh in Kontakt mit der Deejay Culture. Mit nur acht Jahren gewinnt er einen Talentwettbewerb und wird von einem Produzenten entdeckt. Sein Debütalbum „The Invincible Beany Man - The 10 Year Old D.J. Wonder“ erscheint, als er erst zehn Jahre alt ist. In der Folge kümmert sich Beenie Man bis auf ein paar Singles wieder um die Schule. Sein Comeback-Album „Cool Cool Rider“ aus dem Jahr 1993 bleibt unterm Radar, doch vier Jahre danach beginnt seine steile Karriere als internationaler Dancehall-Star: 1997 erscheint „Dancehall Queen“, wird ein Hit in Großbritannien, und die darauffolgende Single „Who Am I“ schafft es sogar in die britischen Top Ten. Für das Album „Many Moods Of Moses“ bekommt Beenie Man seine erste Grammy-Nominierung. 2001 erscheint sein Album „Art & Life“ beim Majorlabel Virgin Records in den USA und beschert ihm seinen ersten Grammy. Ab der Jahrtausendwende arbeitet Beenie Man auch mit zahlreichen internationalen Stars zusammen, darunter Mya, Wyclef Jean, Janet Jackson und zahlreiche Dancehall Stars aus Jamaika. Vor allem in den Nullerjahren fiel Beenie Man immer wieder durch homophobe Äußerungen auf, u.a. propagierte er Gewalt gegen Schwule. Nach Protesten zahlreicher internationaler LGBTQ-Verbände entschuldigte sich Beenie Man zwar öffentlich und unterschrieb 2007 angeblich den Reggae Compassionate Act, eine Selbstverpflichtung von Reggae-Musikern gegen Homophobie. Später behauptete Beenie Man jedoch, nie unterschrieben zu haben.

    Hinweis

    Personen

    Redaktion:Peter Flore


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