Elefant, Tiger & Co.

Countdown zum Lockdown!
Folge 559

bis 10:40
Zoo-Doku
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260321095500
VPS 00:00

Übersicht

Geschichten aus dem Leipziger Zoo

Themen

    Details

    Der lange Weg nach Afrika Zebrahengst Franz ist vor einigen Wochen aus Spanien nach Leipzig gezogen. Noch lebt er in Quarantäne, doch jetzt soll er Richtung Afrika-Savanne umziehen. Um dem Hengst eine Narkose für die Reise quer durch den Leipziger Zoo zu ersparen, haben sich Jens Hirmer und Micha Ernst etwas ausgedacht: Mit Möhren und Heu wollen sie ihn ganz langsam daran gewöhnen, einen Anhänger zu besteigen. Ob Franz da mitspielt? Vorübergehend geschlossen Der Zoo ist geschlossen. Eingangskassen verwaist, Besucherwege wie leergefegt, Zooshops und Restaurants zugesperrt. Eine unwirkliche Stille. Einzig die Pfleger und ein reduziertes Team in der Verwaltung halten den Zoobetrieb am Laufen. Allen voran, Jörg Junhold, der Zoodirektor. Er muss nun dafür sorgen, dass genügend finanzielle Reserven bereitstehen, um diesen Notfall abzufedern. Üblicherweise hat der Direktor vor allem am Schreibtisch zu tun, aber heute will er selbst sehen, wie sich der isolierte Zoo so anfühlt. Ungestörte Momente Der Zoo ist menschenleer, die Sonne scheint, lässt die Temperaturen angenehm steigen. Ein passender Moment für ungestörte Spaziergänge. Die kleinen Löwen haben das nötig, brauchen Vitamin D und alle Reserven, um groß und stark zu werden. Auch ohne ihre Mutter Kigali. Diese hatte vor einigen Wochen überraschend ihre Jungen angegriffen und zwei von ihnen tödlich verletzt. Nach diesem Schreck wachsen die drei Verbliebenen nun bei ihrem Vater Majo auf. Eine ungewöhnliche Löwenfamilie, aber Majo scheint geduldig. Frühjahrsputz Die Savanne ist den Tieren Afrikas momentan versperrt. Traktoren und Gartenarbeiter blockieren den Weg. Einmal im Jahr muss die Wiese gepflegt und die Anlage wieder schmuck gemacht werden. Idealerweise zu Beginn des Frühjahres, kurz bevor die Vegetation aus der Winterstarre erwacht. Zäune reparieren, Boden auflockern, Rasen säen, ausreichend düngen. Fast drei Wochen hat sich das hingezogen. Marco Mehner und René Forberg kennen das schon. Sie schieben Futterreste und Misthaufen, Giraffen und Säbelantilopen geschickt hin und her.

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