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Wo sich Menschen und Löwen Lebensräume teilen, kann es gefährlich werden. Thato Cooper arbeitet im „Modisa Wildlife Project“, einem Reservat im Süden Botswanas, das sich dem Schutz von Wildtieren verschrieben hat. Als zwei Löwen sich ansiedeln und beginnen, die Rinder der benachbarten Viehzüchter zu reißen, werden Thato und das Team vor tiefgreifende Entscheidungen gestellt.
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Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Doch sie hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Kilometerlange Zäune trennen die Wildtiere von den Viehherden der Farmer. Trotzdem gelangen immer wieder Löwen auf der Suche nach Nahrung in die Nähe der Menschen. Löwen, die Rinder gerissen haben oder eine Bedrohung für den Menschen darstellen, dürfen in Botsuana getötet werden. Können Mensch und Natur hier eines Tages in Einklang leben?
Thato Cooper arbeitet in einem privaten Wildschutzgebiet, das bei seiner Familie und in den umliegenden Gemeinden nicht unbedingt auf Verständnis trifft. Denn die Viehzucht stellt für viele Menschen in der Wüste ihre Lebensversicherung dar. Farmer wie Collin Peacock sehen in wilden Tieren wie Löwen daher eine existenzielle Gefahr. Er ist bereit, die Großkatzen im Ernstfall zu töten. Andere denken aus Angst darüber nach, wegzuziehen. Dieser Konflikt bringt Thato in einen tiefen Zwiespalt.
Kann sein Traum - eine friedliche Koexistenz von Mensch und Tier - in Erfüllung gehen? Zugleich wächst im Reservat die Sorge um die halbwilde Löwin Sirga, die schon länger hier lebt. Sie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verstoßen und vom Gründer des Wildlife-Projekts, Valentin Grüner, aufgezogen. Die Löwen, die sich jetzt auf der Suche nach einem eigenen Territorium hier niedergelassen haben, sehen in ihr eine Rivalin.
Hinweis
Personen
| Regie: | Jonatan Geller-Hartung, Fee Strothmann |
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