444 Tage der amerikanischen Demütigung

2021
bis 05:34
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260309043400
VPS 04:35

Im Bild: Washington, D.C. (USA), 31. Januar 1980: US-Präsident Jimmy Carter telefoniert im Oval Office des Weißen Hauses.


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Im Bild: Washington, D.C. (USA), 31. Januar 1980: US-Präsident Jimmy Carter telefoniert im Oval Office des Weißen Hauses.

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    Details

    Am 4. November 1979, wenige Monate nach der Machtübernahme durch Ajatollah Khomeini im Iran, stürmten islamistische Studenten die US-Botschaft in Teheran und nahmen die amerikanischen Diplomatinnen, Diplomaten und Militärangehörige, die sich dort aufhielten, als Geiseln. Ein Alptraum, der 444 Tage dauern sollte - bis zur Freilassung der Geiseln im Januar 1981. Die Weltmacht USA musste sich dabei Forderungen eines Landes im revolutionären Chaos beugen. In dieser Krise standen sich Ajatollah Khomeini und US-Präsident Jimmy Carter gegenüber. Aber es mischten auf beiden Seiten auch Unterhändler und Vermittler mit und suchten nach einer Lösung. Neben den offiziellen wie inoffiziellen Gesandten beider Staaten engagierte sich die gesamte internationale Gemeinschaft, um den Konflikt zu beenden, der die Welt in Atem hielt. Schließlich wurde deutlich, dass Algerien als Vermittler die besten Chancen hatte. Die 52 amerikanischen Geiseln wurden am 20. Januar 1981, einige Minuten nach der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Ronald Reagan, freigelassen. Die schmerzhafte Erfahrung der eigenen Verletzlichkeit prägte die USA nachhaltig. Im Iran wiederum dient die Glorifizierung dieses Machtkampfs bis heute zur Legitimierung des herrschenden Regimes. Die Krise markierte den Beginn tiefgreifender Veränderungen des politischen Gleichgewichts im Nahen und Mittleren Osten.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Ben Salama

    1 weiterer Sendetermin


    Top-Spielfilm am 09.03.

    Spielfilm

    arte 20:15: Tagebuch einer Kammerzofe
    arte
    20:15

    20:15:arte Tagebuch einer Kammerzofe

    Le Journal d‘une femme de chambre, Frankreich / Italien 1964

    arte, 20:15-21:50 Uhr

    Das Dienstmädchen Célestine aus Paris tritt eine neue Stelle in der französischen Provinz an. Sowohl bei der bürgerlichen Herrschaft als auch bei den Hausangestellten trifft sie auf Verkommenheit und Sittenverfall. Als sich zwischen alltäglichem Gezänk und Bösartigkeit plötzlich ein Mord ereignet, schöpft Célestine Verdacht. Bitterböse Satire (1964) von Luis Buñuel.Frankreich, Ende...
    Tagebuch einer Kammerzofe
    22:29

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