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Alzheimer-Demenz: Fortschritte bei Forschung und Behandlung
Mehr als 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz, die meisten davon an Alzheimer. Zu Beginn zeigt meist nur das Kurzzeitgedächtnis Lücken, doch mit der Zeit verlieren Betroffene immer mehr Fähigkeiten. Jetzt ist ein neuer Antikörperwirkstoff in Deutschland zugelassen, der die schleichend fortschreitende Nervenerkrankung im Anfangsstadium bremsen soll. Voraussetzung für den Einsatz ist eine sichere Früherkennung. Wie bei Elke K.: Die 74-Jährige macht sich große Sorgen, ihr Vater hatte Alzheimer, auch ihr jüngerer Bruder ist vor sieben Jahren erkrankt. Immer häufiger bemerkt sie, dass sie Dinge verlegt oder vergisst. Ist auch sie betroffen? Mit einer Reihe von Tests wird geprüft, ob sie die neuen Antikörper-Infusionen bekommen kann.
Fortschritte gibt es auch bei der Aufklärung der Ursachen von Alzheimer: Zunehmend rücken Viren in den Fokus der Forscher*innen, die offensichtlich zur Entstehung beitragen können. Denn Menschen, die beispielsweise gegen Gürtelrose geimpft sind, erkranken seltener. Ein wichtiger Baustein für mehr Prävention.
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