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Natascha prüft mit ihren Kindern einen möglichen Neuanfang in Niedersachsen. Sabrina wiederum hat sich mit Wilfried zerstritten, während Steffi eine Magenverkleinerung bevorsteht und Stephan nach dem Umzug nur knapp über die Runden kommt.
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Natascha (37) aus Bremen-Huchting sehnt sich nach besseren Bildungschancen für ihre drei Kinder und hält daher Ausschau nach einer größeren Wohnung im benachbarten Niedersachsen. Auf einem Ausflug in ihre frühere Heimat möchte sie ihren Kindern das potenzielle neue Umfeld vorstellen. Doch wird der Besuch wirklich bei allen Lust auf einen Neustart wecken? Geringverdienerin Sabrina (41) wiederum hat die Faxen dicke. Zuletzt noch in Gesellschaft von ihrem guten Freund Wilfried (85), ist sie nun wieder allein in Bremerhaven unterwegs. Von dem Rentner möchte sie nichts mehr wissen. Denn es gab Streit! Während für die 41-Jährige das Thema Wilfried abgehakt ist, hofft der Senior noch auf eine Versöhnung mit Sabrina. Doch die gebürtige Oldenburgerin plagen noch andere Sorgen: So läuft ihr Arbeitsvertrag in einer Suppenküche bald aus und sie möchte vorsorglich Bürgergeld in Bremerhaven beantragen. Doch dazu braucht sie erstmal eine Meldeadresse in der Stadt. Sabrina hat viel vor - und nichts klappt wie geplant. Steffi (42) aus Bremen-Gröpelingen braucht unterdessen dringend eine Knieoperation - doch aufgrund von Übergewicht kann diese erst nach einer erheblichen Gewichtsabnahme vorgenommen werden. Nach einem Gespräch in einer Adipositas-Klinik entscheidet sich Steffi daher für eine Magenverkleinerung. Dafür gibt es ab jetzt einiges zu tun. Stephan (44) aus Bremerhaven muss nach seinem Umzug derweil mit wenigen Mitteln haushalten. Bei ihm und seinem Hund Socke wird jeder Cent zweimal umgedreht. Doch sein Nachbarschaftsleben nimmt Fahrt auf: Die Bekanntschaft mit Nachbarin Larissa bringt Stephan nicht nur nette Gesellschaft, sondern auch praktische Unterstützung und kleine Freuden für Hund Socke.
Hinweis
Die Sozial-Reportage „Hartz, Rot, Gold“ begleitet verschiedene Menschen, die in zwei der ärmsten Regionen Deutschlands leben: dem Ruhrgebiet und dem „Zwei-Städte-Staat“ Bremen-Bremerhaven. Die Menschen hier haben eines gemeinsam: Sie leben dort, wo die Wenigsten einen festen Job haben und damit oft jeden Cent zweimal umdrehen müssen.[Bild: 16:9]
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