San Gottardo

Schweiz, 1977
bis 01:15
Dokudrama
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260323234000
VPS 00:00

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Übersicht

In «San Gottardo» untersucht Regisseur Villi Hermann - er erhält 2026 den Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises - den Gotthard-Mythos kritisch, und beleuchtet dabei die Parallelen zwischen dem Bau des Bahntunnels und dem des Autobahntunnels 100 Jahre später.

Themen

    Details

    Zwei Denkmalenthüllungen rahmen den halbdokumentarischen, mehrsprachigen Film ein: die Feier von 1932 zum 50. Jahrestag der Eröffnung des Bahntunnels mit der Einweihung des Mahnmals «Opfer der Arbeit» in Airolo TI, und die Enthüllung der Statue von Alfred Escher auf dem Zürcher Bahnhofplatz. Während Villi Hermann an letzterem Denkmal heftig kratzt, ruft er die zahlreichen Ungenannten und Unbekannten in Erinnerung, die unter schwierigsten Umständen diese Bauten ermöglicht haben und von denen zahlreiche dabei ihr Leben liessen. «San Gottardo» ist vor allem ein Film über die Migration, über die «Völkerwanderung», die der Eisenbahn-Tunnelbau damals (1872 bis 1882) wie der Strassentunnel (1969 bis 1980) verursacht hatte. Menschen zogen von einem Land ins andere, von einem Kulturbereich in den andern, und Gesellschaftsformen wurden miteinander konfrontiert. Dem Regisseur ging es vor allem darum, Parallelen zwischen den beiden Tunnelbauten aufzuzeigen sowie ökonomische, finanzielle und soziale Verhältnisse miteinander zu vergleichen. Dokumentarfilm-Teile werden mit Spielfilm-Sequenzen konfrontiert. Die Geschichte, die Vergangenheit, wird in szenischen Folgen von Schauspielerinnen und -spielern interpretiert, in fast statischen Bildern nachgespielt. Die Gegenwart wird durch dokumentarische Aufnahmen und Interviews dargestellt.

    Hinweis

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Louis Favre
    Alfred Escher
    Regie:Villi Hermann
    Drehbuch:Villi Hermann
    Kamera:Renato Berta, Hans Stürm

    Top-Spielfilm am 23.03.

    Spielfilm

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    20:15

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