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Melanie Winiger leidet im Tempel unter Heimweh. Seit sie von der Aussenwelt getrennt ist, kommen Verlustängste hoch. Sie vermutet die Ursache in ihrer Beziehung zu ihrem Vater. Melanie erzählt der Gruppe die wahre Geschichte ihrer Familie - etwas, das sie bisher nie öffentlich geteilt hat.
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Der Tag im Shaolin-Tempel beginnt mit einem Paukenschlag. Meister Shifu ruft alle sechs Teilnehmenden zusammen. Vier Tage lang hat er sie in den Trainings beobachtet, ihre Bewegungen, ihr Verhalten und ihre Emotionen analysiert. Jetzt folgt sein schonungsloses Urteil. Laut eigener Aussage ist er «in die Köpfe der Personen eingedrungen». Was folgt, ist ein Moment der Wahrheit - intensiv, ehrlich, herausfordernd.
Isabel Eglis Thema lautet Abgrenzung. Sie orientiert sich zu stark an der Gruppe und vergisst dabei sich selbst. Der Meister warnt sie: Wenn sie so weitermacht, verliert sie sich in anderen. Auch Melanie Winiger bekommt direktes Feedback. Sie spüre ihre Grenzen nicht und überfordere sich. Ihre verletzte Hand sei der sichtbare Beweis. Shifu Yan Lei richtet das Wort an Pat Burgener: Er solle aufhören, sich hinter seiner «Cool Man»-Fassade zu verstecken. Sein ständiges Streben nach Anerkennung sei ungesund. Auch Dario Cologna, Tamy Glauser und Nöldi Forrer werden mit harter Kritik konfrontiert. Wie wird die Gruppe reagieren? Wer nimmt die Worte an - und wer blockt ab?
Pat Burgener sucht das Gespräch mit Meister Shi Heng Yi bei einer Tasse Tee. Er spricht über seine Kindheit und den Druck, immer Leistung bringen zu müssen. «Schneller, besser, stärker» - ein Mantra, das ihn bis heute begleitet. Der Meister teilt seine eigene Geschichte. Auch er wuchs mit hohen Erwartungen auf. Nie genug, nie zufrieden.
Am Nachmittag wartet der nächste Schock: eine extreme Fitnessprüfung. Bei der Plank-Challenge müssen die Teilnehmenden Liegestützen auf den Unterarmen absolvieren - mit schweren Steinplatten auf dem Rücken und einem brennenden Räucherstäbchen unter dem Bauch. Fassungslose Gesichter im Tempel.
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