Übersicht
Unter-irdisch ist cool: Architektin Iliana Kerestetzi entwirft Ferienhäuser, die sich in die Landschaft schmiegen und mit den traditionellen lokalen Materialien gebaut sind.Einen Kontrapunkt zur Langeweile herkömmlichen Einfamilienhaus-Bauweise setzt in der Nähe von Zürich Peter Vetsch mit seinen „Erdhäusern“, deren Fenster wie Augen aus dem begrünten Hang blicken.Die finnische Hauptstadt Helsinki ist von Auto- und Fußgängertunneln durchzogen und die in den Felsen gearbeiteten Gebäude, darunter eine Kirche, ein Schwimmbad und eine Kunstgalerie, fungieren als Schutzbunker.
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Von jeher suchten Menschen in Höhlen Schutz. Und die moderne Architektur zeigt, dass es sich unter der Erde nicht nur wohl temperiert, sondern auch gut belüftet und beleuchtet leben lässt. So schmiegen sich die Häuser der griechischen Architektin Iliana Kerestetzi in die Hänge der Insel Serifos. Sie orientiert sich an der traditionellen Bauweise und verwendet überwiegend die Materialien, die sie im Gelände vorfindet.Ebenfalls naturverbunden zeigt sich der Architekt Peter Vetsch, der organische Rundformen bevorzugt, die Gebäude in die Landschaft einpasst und seine „Erdhäuser“ mit natürlichem Bewuchs überzieht, was auch energetisch von Vorteil ist.Nur wenige Touristen wissen, wie weit verzweigt das Tunnelsystem unter der finnischen Hauptstadt Helsinki ist. Von den Auto- und Fußgängertunneln führen Wege zu Bunkeranlagen, die im Ernstfall fast allen Einwohnerinnen und Einwohnern Schutz bieten. In den Fels geschlagen ist etwa die Temppeliaukio-Kirche. Daneben befinden sich unter der Erde auch Schwimmbäder und der Erweiterungsbau des Museums Amos Rex. Die Ausstellungsräume des Museums liegen tief im Boden und werden über markante Lichtkuppeln erhellt; auch sie könnten im Krisenfall als Zufluchtsort dienen.
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